DeepSeek-R1 Serie

Offenes Reasoning-Modell, trainiert per Reinforcement Learning, mit kompakten Distill-Varianten

Optimiert für tiefes Reasoning

Die DeepSeek-R1 Serie im Überblick

Name:

DeepSeek-R1 Serie (R1, R1-0528, R1-Zero und Distill-Modelle)

Entwickler:

DeepSeek AI

Veröffentlichung:

Januar 2025

Lizenz:

MIT, kommerzielle Nutzung und Destillation erlaubt. Die Distill-Modelle unterliegen zusätzlich der Lizenz ihres Basismodells (Apache 2.0 bzw. Llama-Lizenz).

Modelltyp:

Reasoning-Modell mit Denkphase, trainiert per Reinforcement Learning, rein textbasiert

Basismodell:

DeepSeek-V3-Base

Parameter:

671 Mrd. total (37 Mrd. aktiv pro Token), Distill-Modelle 1,5 bis 70 Mrd.

Architektur:

MoE mit Multi-head Latent Attention (MLA), Architektur wie DeepSeek-V3

Schichten:

61 (3 dichte und 58 MoE-Schichten)

Experten (MoE):

256 Experten, 8 aktiv je Token, 1 geteilter Experte

Kontextlänge:

128.000 Token

Variationen der DeepSeek-R1 Serie

Spezialitäten von DeepSeek-R1 Modellen

Tiefes Reasoning

Längere Denkphase bei komplexen Aufgaben, R1-0528 nutzt bei AIME im Schnitt 23.000 statt 12.000 Token je Aufgabe.

Reinforcement Learning

Großskaliges Training mit dem Verfahren GRPO, bei R1-Zero sogar ganz ohne vorheriges Feintuning.

Destillation

Die erlernten Denkmuster lassen sich auf deutlich kleinere Modelle übertragen.

Werkzeugnutzung

R1-0528 unterstützt Function Calling, JSON-Ausgaben und System-Prompts.

Benchmarks & Leistung

Individuelle KI-Beratung

Ist DeepSeek-R1 das passende Modell für Sie?

Die Post-Training Pipeline für DeepSeek-R1 Serie

Trainingsdaten & Trainingsprozess

Anwendungsfälle

Empfohlene Anwendungsfälle für DeepSeek-R1

Lösen komplexer Probleme
Mathematik, Logik-Rätsel und wissenschaftliche Fragestellungen auf hohem Niveau.
Fortgeschrittene Codegenerierung
Lösen von Programmierwettbewerben (Codeforces) und Verifizierung von Software (SWE-Bench).
Akademische Forschung
Untersuchung von Reasoning in LLMs und der Effektivität von Reinforcement Learning.
Entwicklung kleiner, aber leistungsstarker Modelle
Nutzung des DeepSeek-R1 als „Lehrer“-Modell für die Destillation.
Function Calling
Anwendungen mit Function Calling und Integration von externen Tools.
DeepSeek
DeepSeek-R1 Serie

Stärken & Schwächen der DeepSeek-R1 Serie

Ihre DeepSeek-R1 Lösung

DeepSeek-R1 im eigenen Rechenzentrum betreiben

Wir planen die Cluster-Auslegung für DeepSeek-R1, übernehmen Inbetriebnahme, Quantisierung und Betrieb und hosten das Modell auf Wunsch DSGVO-konform in unserem zertifizierten Rechenzentrum in Limburg an der Lahn.

FAQ - Häufige Fragen

Wissenswertes zu DeepSeek-R1 Serie

R1-0528 denkt gründlicher nach, bei AIME im Schnitt 23.000 statt 12.000 Token je Aufgabe. Dadurch steigen die Werte deutlich, etwa bei AIME 2025 von 70,0 auf 87,5. Zudem unterstützt das Update System-Prompts, JSON-Ausgaben und Function Calling.

DeepSeek hat sechs Modelle mit 1,5, 7, 8, 14, 32 und 70 Milliarden Parametern auf Basis von Qwen2.5 und Llama veröffentlicht, dazu R1-0528-Qwen3-8B. Sie laufen auf einer bis zwei GPUs.

DeepSeek veröffentlicht die Gewichte in FP8, zusammen rund 690 GB. Das passt auf einen Server mit acht H200, mit H100 sind zwei Server mit je acht GPUs nötig. Hinzu kommt Reserve für den KV-Cache, den Zwischenspeicher für bereits verarbeitete Teile einer Anfrage.

Ja. Code und Gewichte stehen unter der MIT-Lizenz, die auch Destillation für eigene Modelle erlaubt. Bei den Distill-Modellen gilt zusätzlich die Lizenz des Basismodells.

DeepSeek-V3.1 erreicht im Denkmodus laut DeepSeek die Qualität von R1-0528, antwortet schneller und bietet zusätzlich einen schnellen Modus. Für neue Projekte ist V3.1 oder ein Nachfolger meist die bessere Wahl.

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