Kimi K2.7 Code ist eine auf lange Coding-Aufgaben spezialisierte Weiterentwicklung von Kimi K2.6. Laut Moonshot AI löst es komplexe Softwareprojekte zuverlässiger von Anfang bis Ende und verbraucht dabei rund 30 Prozent weniger Token für die Denkphase. Bei Kimi Code Bench v2 steigt der Wert gegenüber K2.6 von 50,9 auf 62,0.
Die Architektur entspricht K2.6: ein Mixture-of-Experts-Modell (MoE) mit einer Billion Parametern, von denen je verarbeitetem Textbaustein (Token) nur 32 Milliarden aktiv sind. Die Gewichte liegen nativ in INT4 vor und laufen auf einem Server mit acht H200. Das Modell denkt immer nach, einen schnellen Modus ohne Denkphase gibt es nicht. Es steht unter einer modifizierten MIT-Lizenz.
Kimi K2.7 Code
Moonshot AI
Juni 2026
Modifizierte MIT-Lizenz: Bei kommerziellen Produkten mit mehr als 100 Mio. monatlich aktiven Nutzern oder mehr als 20 Mio. US-Dollar Monatsumsatz muss „Kimi K2.7 Code“ sichtbar in der Oberfläche stehen.
MoE, auf Coding spezialisiert, Denkphase immer aktiv, Bild- und Videoeingabe
1 Bio. total (32 Mrd. aktiv pro Token), dazu Vision-Encoder MoonViT mit 400 Mio.
MoE mit Multi-head Latent Attention (MLA), Architektur wie Kimi K2.6
61 (davon 1 dichte Schicht)
384 Experten, 8 aktiv je Token, 1 geteilter Experte
256.000 Token
Das Modell mit nativen INT4-Gewichten für den Selbstbetrieb. Denkphase und erhaltener Denkverlauf sind fest aktiviert.
Über die Kimi-API gibt es zusätzlich kimi-k2.7-code-highspeed mit höherer Ausgabegeschwindigkeit.
| Benchmark | Kimi K2.7 Code | Kimi K2.6 | GPT-5.5 | Claude Opus 4.8 |
|---|---|---|---|---|
| Kimi Code Bench v2 | 62,0 | 50,9 | 69,0 | 67,4 |
| Program Bench | 53,6 | 48,3 | 69,1 | 63,8 |
| MLS Bench Lite | 35,1 | 26,7 | 35,5 | 42,8 |
| Kimi Claw 24/7 Bench | 46,9 | 42,9 | 52,8 | 50,4 |
| MCP Atlas | 76,0 | 69,4 | 79,4 | 81,3 |
| MCP Mark Verified | 81,1 | 72,8 | 92,9 | 76,4 |
Quelle: offizielle Model Card zu Kimi K2.7 Code (Moonshot AI, Juni 2026). Angaben in Prozent. Kimi Code Bench v2 und Kimi Claw 24/7 Bench sind interne Tests von Moonshot.
Auf Coding spezialisiertes Kimi-Modell für einen Server mit acht H200. Wir prüfen mit Ihnen Nutzen, Auslegung und Betriebskosten.
Moonshot AI nennt für K2.7 Code keine eigenen Angaben zu den Trainingsdaten. Das Modell baut auf Kimi K2.6 auf und wurde gezielt für lange Coding-Aufgaben und einen sparsameren Denkprozess nachtrainiert.
Kimi K2.7 Code eignet sich für Entwicklungsteams, die einen Coding-Agenten mit offenem Modell selbst betreiben wollen. In einer KI-Beratung prüfen wir mit Ihnen, ob K2.7 Code oder das allgemeinere K2.6 besser passt.
Deutlich besser als K2.6 beim Coding: Kimi Code Bench v2 steigt von 50,9 auf 62,0, MLS Bench Lite von 26,7 auf 35,1.
Sparsamer im Denken: Rund 30 Prozent weniger Denk-Token als K2.6.
Stark bei MCP-Werkzeugen: Bei MCP Mark Verified mit 81,1 vor Claude Opus 4.8 (76,4).
Überschaubare Hardware: Läuft laut Moonshot auf einem Server mit acht H200.
Kommerziell nutzbar: Modifizierte MIT-Lizenz mit Namensnennung erst bei sehr großen Produkten.
Hinter GPT-5.5 und Claude Opus 4.8: GPT-5.5 liegt in allen sechs Tests vorn, Claude Opus 4.8 in fünf.
Kein schneller Modus: Die Denkphase lässt sich nicht abschalten.
Feste Sampling-Parameter über die API: Über die Kimi-API ist etwa nur temperature 1.0 erlaubt.
Video nur über die API: Die Videoeingabe ist experimentell und nur über die offizielle API verfügbar.
Wir planen die Cluster-Auslegung für Kimi K2.7 Code, übernehmen Inbetriebnahme, Quantisierung und Betrieb und hosten das Modell auf Wunsch DSGVO-konform in unserem zertifizierten Rechenzentrum in Limburg an der Lahn.
K2.7 Code ist auf lange Coding-Aufgaben nachtrainiert und verbraucht rund 30 Prozent weniger Denk-Token. Dafür fehlt der schnelle Modus ohne Denkphase. Für allgemeine Aufgaben und Agent Swarm ist Kimi K2.6 die bessere Wahl.
Die Gewichte liegen nativ in INT4 vor und umfassen rund 595 GB. Moonshot AI zeigt den Betrieb auf einem Server mit acht H200, auf die das Modell per Tensor-Parallelität aufgeteilt wird.
Nein. K2.7 Code denkt immer nach und behält seinen Denkverlauf über alle Runden. Das ist für lange Coding-Aufgaben gewollt, macht einfache Anfragen aber langsamer.
Ja. Code und Gewichte stehen unter einer modifizierten MIT-Lizenz. Die einzige Auflage: Hat Ihr Produkt mehr als 100 Millionen monatlich aktive Nutzer oder mehr als 20 Millionen US-Dollar Monatsumsatz, muss „Kimi K2.7 Code“ sichtbar in der Oberfläche stehen.
Ja. Über unsere GPU Cloud stellen wir die nötige Rechenleistung bereit. Alternativ bündelt der MaaS Proxy verschiedene Modelle über eine einheitliche Schnittstelle. Beide Wege betreiben wir DSGVO-konform in Deutschland.
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